Studie: Online-Handel – Mögliche räumliche Auswirkungen auf Innenstädte, Stadtteil- und Ortszentren

Online-Handel und Zentren

Der stationäre Einzelhandel in Deutschland ist einem Strukturwandel ausgesetzt, der durch den Online-Handel beschleunigt wird. Die Wettbewerbsintensität und der hohe Druck auf die Gewinnsituation verstärken sich weiter. Das hat räumliche Auswirkungen: Eine zunehmende Polarisierung der Handelsstandorte führt vor allem in Mittel- und Kleinstädten zu Schließungen und Leerständen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die die BBE Handelsberatung, elaboratum New Commerce Consulting und das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) sowie den HDE Handelsverband Deutschland erstellt haben.

Die Studie beleuchtet nicht nur die Problemlage, sondern auch mögliche Handlungsansätze. So können beispielsweise Kommunalverwaltungen dazu beitragen, Händler und Städte digital sichtbar werden zu lassen. Denn aktuell informiert sich rund die Hälfte der Verbraucher vor einem stationären Einkauf im Internet.


Auftragnehmer

BBE Handelsberatung/elaboratum, München
Joachim Stumpf, Markus Wotruba, Prof. Dr. Klaus Gutknecht

Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Berlin
Prof. Martin zur Nedden, Dr. Beate Hollbach-Grömig, Dr. Elke Becker, Ricarda Pätzold

Wissenschaftliche Begleitung

BBSR, Referat I 5 – Digitale Stadt, Risikovorsorge und Verkehr
Stephan Günthner

BBSR, Referat II 11 – Wohnungs- und Immobilienmärkte
Eva Korinke

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Referat SW I 5 – Stadtumbau
Dr. Birgit Richter, Jacqueline Modes

Handelsverband Deutschland (HDE)
Michael Reink