Branchenfokus Sanitätswaren 2016

Der Markt für Sanitätswaren – dazu zählen zum Beispiel Kompressionsstrümpfe, Prothesen und Rollatoren – kann 2015 ein Umsatzplus von gut vier Prozent verbuchen und damit erneut wachsen. Das Marktvolumen steigt auf rund elf Milliarden Euro.

Eine Gemeinschaftsstudie von IFH Köln und BBE Handelsberatung GmbH.

Die Studie "Branchenfokus Sanitätswaren", Jahrgang 2016 liefert folgende Daten:

  • Produktion, Import, Export, Inlandsmarktversorgung
  • Marktvolumen Sanitätswaren auf Endverbraucherebene 2011 bis 2015
  • 7 Produktkategorien – Entwicklung, Wachstumstreiber
  • Vertriebswegeprofile, Vertriebsstrukturen 2011 bis 2015
  • 4 Vertriebsformate – Entwicklung, Wachstumstreiber
  • Mainplayerübersicht / Wettbewerbsstrukturen
  • Markt- und Vertriebswegeentwicklung bis 2020

Zur Studie:

Auch in diesem Jahr entwickelt sich der Sanitätswarenmarkt positiv und ist um 4,1 % gestiegen. Die Branche kann von 2014 auf 2015 um 437 Mio. EUR wachsen und erwirtschaftet ein Gesamtmarktvolumen von rund 11 Mrd. EUR. Der Markt profitiert gegenwärtig von der steigenden Anzahl an Pflegebedürftigen und den steigenden Ausgaben für Hilfsmittel infolge des medizintechnischen Fortschritts. Ein Ende des Wachstums ist unwahrscheinlich, da die Umsatztreiber sich in Zukunft sogar noch verstärken werden. Selbst das Verleihen von Hilfsmitteln bzw. das Kaufen von gebrauchten Hilfsmitteln z.B. Rollatoren kann die Umsatzzuwächse nicht aufhalten. Volumenstärkste Produktkategorie ist der Sanitätswarenhandel, der insbesondere von der steigenden Anzahl an Allergikern, Asthmatikern und anderen Atemwegserkrankten profitiert. Das OT-Handwerk ist die wachstumsstärkste Produktkategorie mit einer CAGR von 13,6 %, 2011 – 2015.