Branchenfokus Küchen 2017

Der Küchenumsatz wächst weiter. 2016 liegt das Plus bei 1,2 Prozent. Das Wachstum verlangsamt sich in den kommenden Jahren jedoch. Der Onlineanteil am Küchenmarkt steigt 2016 auf drei Prozent.

Eine Gemeinschaftsstudie von IFH Köln und BBE Handelsberatung GmbH.

Die Studie "Branchenfokus Küchen", Jahrgang 2017 liefert folgende Daten:

  • Marktvolumina Küchen 2012 – 2016, Prognose 2017 – 2021
  • Produktion, Im- und Export, Inlandsmarktverfügbarkeit
  • 8 Warengruppen – Entwicklung, Wachstumstreiber
  • Vertriebswegeprofile, Vertriebsstrukturen
  • 10 Vertriebsformate – Entwicklung, Wachstumstreiber
  • Mainplayerübersicht / Wettbewerbsstrukturen
  • Herstellerstufe,  EinzelhandelsebeneMarkt- und Vertriebswegeentwicklung bis 2021


Zur Studie

Die Komplexität des Produkts Einbauküche läßt eigentlich erwarten, daß für Online-Anbieter kaum Raum im Markt vorhanden ist. Zu vielschichtig und aufwendig ist die mit dem Küchenkauf verbundene Informationsbeschaffung. Hinzu kommt noch der vermutet hohe Einfluß der Produkthaptik von Küchenholz,  Einbaugeräten  und  abrundendes  Zubehör. Auf den ersten Blick scheinen 339 Mio. Euro Onlineumsatz (Marktanteil 3,0 %) vom 11,3-Milliardenumsatz aller Anbieter diese Einschätzung zu belegen. Und die Relationen sind im Vergleich zu anderen Konsumgütermärkten auch am Ende des Bedeutungsrankings angesiedelt.

Selbst die mittelfristige Projektion von Küchen-Online bis 2021 ist nicht überzeugend in Richtung „echter“ Marktfaktor angesiedelt. Der aktuelle Stand wird gerade einmal knapp verdoppelt erwartet. Vom künftigen „Online-Kuchen“ schneidet sich der  stationäre Handel im übrigen immer größere Stücke ab: von aktuell einem Fünftel dürfte der Stationäranteil knapp 30 Prozent einnehmen.