Pop-up-Stores: Kunden wollen inspiriert werden

Ob schlicht oder ausgefallen, aus Holz oder mit viel Glas: Immer mehr vor allem kleine und innovative Marken, die über begrenzte Marketing-Budgets verfügen, nutzen sogenannte Pop-up-Stores als temporäre stationäre Präsenz. Besonders, um neue Produkte oder Limited Editions im Rahmen einer ausgefallenen Kundenkommunikation vorzustellen, werden sie gern verwendet.

Die Pop-up-Stores dienen als eine Art Versuchslabor, bevor sich die Unternehmen für eine dauerhafte Präsenz in einem stationären Bereich entscheiden. Aus Sicht der Vermieter hingegen bilden die Aufsehen erregenden kleinen Läden einen echten Blickfang für die Kunden und können dabei helfen, neue Zielgruppen in die Einkaufszentren zu locken. Auf diese Weise können sie einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Einzelhandelslagen leisten. Kein Wunder also, dass auch hier das Interesse wächst.

Wie der Einsatz der „Pop-ups“ gelingen kann, zeigt beispielsweise das „Gerber Upstairs“ im Obergeschoss des Stuttgarter Gerber. Dieses Konzept sieht einen Mietermix aus jungen Unternehmen und kulturellen Veranstaltungen vor, die frischen Wind in die obere Etage des Einkaufszentrums bringen sollen. Die Pop-up-Boxen wurden vom Stuttgarter Architekturbüro Dittel Architekten entwickelt und sollen dazu dienen, gerade Facheinzelhändlern und Startups eine Plattform zu bieten, die in der Innenstadt liegt und stark frequentiert wird.

Das Besondere: Anders als die klassischen Geschäfte sind die Pop-up-Boxen entlang der Laufwege aufgestellt und dienen als temporäre Verkaufsflächen. Im Wechsel können Facheinzelhändler aus dem Gerberviertel, der Metropolregion Stuttgart oder dem gesamten Bundesgebiet dank des multifunktionalen Raumkonzeptes ihr Sortiment nicht nur anbieten, sondern vor allem präsentieren.

Ihr Ansprechpartner

Nils Blömke

Tel: +49 40 1804106-34
E-Mail: bloemke.iph@bbe.de